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WIR SIND WIEDER WER: Repräsentationsarchitektur der fünfziger Jahre am Beispiel von Kassel
Wolfgang Schmelzer
Soft-Cover: 276 Seiten
Verlag: inpractice.de
1. Auflage

Veröffentlicht am 23. Dezember 2013
ISBN: 978-3000443848
Größe und Gewicht: 27 x 19 x 1,7 cm, ca. 660 g
und
e-book

Zusammenfassung
WIR SIND WIEDER WER konnte es in den fünfziger Jahren in Kassel heißen. Kassel war aber nicht nur eine Metropole der fünfziger Jahre, nein, sie ist auch heute noch eine Metropole der Fünfziger-Jahre-Architektur. Die wichtigen Impulse und Theorien für die deutsche Architektur der fünfziger Jahre werden, neben den Erfahrungen durch Reisen der Architekten ins umliegende Ausland, vor allem durch die Architekturzeitschriften verbreitet, aber natürlich liegt es auch vielfach an den Baumaterialien, die vorhanden sind, wie gebaut wird. Der Stahlbetonskelettbau, verkleidet mit Naturstein oder verputzt, wird zunächst die führende Bauweise. Die dadurch entstehenden Raster oder Rahmen werden auch dort aufgegriffen, wo sie nicht zwingend entstehen, und sind somit ein typisches Merkmal der Repräsentationsarchitektur der fünfziger Jahre. Accessoires, gefordert durch die gesellschaftlichen Einflüsse, werden im und am Bau in Form von Einrichtungsgegenständen, Treppen, transluzenten Wänden und Kunst-am-Bau bedient. Der bereits von dem niederländischen Architekten Oud fünfzehn Jahre zuvor geprägte Stilbegriff `poetischer Funktionalismus beschreibt nicht nur das Werk, sondern eben auch die Intention der Architekten der damaligen Zeit, den Aufbruch in eine helle, leichte und demokratische Zukunft sichtbar zu machen. Die säkulare Repräsentationsarchitektur ist in Kassel daher eindeutig ortstypisch und der bislang empfundene Pluralismus keine Unentschlossenheit, sondern eben die prägende Eigenart dieses Stils. Anhand von über 70 detailliert beschriebenen Gebäuden werden die aufgestellten Thesen und Schlussfolgerungen dargelegt. 14 Architektenportraits, eine, die Repräsentationsgebäude in Kassel im internationalen Vergleich darstellende Tabelle und 220, zum großen Teil vom Autor selbstangefertigte Abbildungen runden neben einem großen Übersichtsplan dieses Buch ab.

"WIR SIND WIEDER WER: Repräsentationsarchitektur der fünfziger Jahre am Beispiel von Kassel" als pdf ~ 40 MB

Synopsis
WIR SIND WIEDER WER (WE ARE A SOMEBODY AGAIN) was the motto in Kassel in the 1950s. Kassel was not just a metropolis of the fifties, no, it is still a metropolis of fifties architecture today. The important impulses and theories for the German architecture of the fifties are, in addition to the experiences from the architects' trips to the surrounding foreign countries, mainly disseminated through the architecture magazines, but of course it is often due to the building materials that are available how something is built. Reinforced concrete skeleton construction, clad with natural stone or plastered, will initially be the leading construction method. The resulting grids or frames are also used where they do not necessarily arise, and are thus a typical feature of the representational architecture of the 1950s. Accessories, required due to social influences, are used in and on the building in the form of furnishings, stairs, translucent walls and art-in-building. The stylistic term 'poetic functionalism', coined fifteen years earlier by the Dutch architect Oud, describes not only the work, but also the intention of the architects of the time to make the dawn of a bright, light and democratic future visible. The secular representational architecture in Kassel is therefore clearly typical of the location and the pluralism that has been felt so far is not indecision, but rather the defining peculiarity of this style. The theses and conclusions are presented on the basis of more than 70 buildings described in detail. 14 architect portraits, a table showing the representative buildings in Kassel in an international comparison and 220 illustrations, mostly made by the author himself, complete this book as well as a large overview plan.




Anlässlich des Beginns des Wiederaufbaus von KASSEL bieten wir Restbestände des Buchs: "WIR SIND WIEDER WER: Repräsentationsarchitektur der fünfziger Jahre am Beispiel von Kassel" zum Preis von 25,00 € incl. MwSt. und incl. Versandkosten, an.Bitte nutzen Sie hierfür die e-mailadresse info@inpractice.de und tragen als Betreff: "Buchbestellung" ein. Abholung vor Ort möglich.


Architekturlandschaften
Sylvia Schmelzer
e-book
177 und XXV Seiten
Veröffentlicht am 9. Juli 2019

Zusammenfassung
Ein  Blick  aus   dem Autofenster   hat  mir   im  Winter  eine Landschaft  gezeigt,  die  ich  in den  anderen Jahreszeiten so noch nie wahrgenommen hatte.   Dieser Blick hat nur einige   Sekunden   gedauert,   aber   ausgereicht,   meine Neugier  zu   wecken  und    interdisziplinär  im  Schnittfeld von       Architektur       und       Bildung,       mit       kunstwissenschaftlicher Architekturgeschichte zur Analyse, zu forschen. Mit meinen Bildungsspaziergängen  möchte ich Entdecken  und  folglich   das  Entdeckte  sichtbar  machen, um die Ideengeschichte der jeweilige Gesellschaftsform, die   Historizität   und   die   Motivation   der   Entstehung darzulegen.  Lucius   Burckhardt   mit   der  Promenadologie,   Anthony Giddens mit raum-zeitlichen Betrachtungen zum Thema Geschichte,   Vergessen   und   Erinnerung   und   Michel Foucault   mit   seinen  Heterotopien,   stehen   mir   bei   der Bearbeitung meines Themas zur Seite. Diese Arbeit dreht sich   einerseits   um   ein   regionales   Thema,   die  Kasseler Stiftung der Brüder Georges und Conrad Lenoir, als auch um   international   bekannte   Beispiele   von   Bazon   Brock und Joseph Beuys, Walter Gropius und Daniel Libeskind.Jeremy Benthams Panopticon, Philipp Melanchthon, Jan Amos  Comenius, Jakob Philipp Spener,  die Landgrafen Carl   und   Friedrich   II.   von   Hessen-Cassel   und   die   in Kassel   lehrenden   Professoren   Georg   Forster,   Samuel Thomas Soemmerring und Johannes von Müller  werden
beispielhaft erwähnt. Charles-Frédéric Necker und Jean-Jacques     Burlamaqui     sind     impulsgebend     für     die Gründungen   der   Casseler   Kunstakademie,   Lyceum   und Museum Fridericianum. Weil   die   Bildungsideale   von   Rousseau,   Pestalozzi   und Humboldt    bis     heute     starken     Einfluss    auf     unser Bildungssystem   haben   und   George   André   Lenoirs Stiftung   durch  August   Hermann   Francke,   Vincent   von Paul,   Johann   Hinrich   Wichern   und   Johann   Heinrich Pestalozzi geprägt ist, so lassen sich, trotz des Scheiterns der Lenoir`schen Bildungs-Landschaft, neohumanistische   Inspirationen   für   die   Bildungspolitik entdecken. Auch   Johann   Joachim   Winckelmann,   das   Casseler Architekturbüro   Eubell   &   Rieck,   der   Bildhauer   Hans Everding und der Eklektizismus, aber auch Ludwig Emil Grimm,   Ernst   Koch,  Heinrich   Tessenows   Schulpläne, Wilhelm Schütte und Ernst May in Frankfurt, Aldo van Eycks labyrinthische Klarheit  und Aldo Rossis Meinung sowie   Johanna   Spyris  Heidi  geben   einen   Einblick   in Bildungs-Landschaften. Was   sind   Bildungs-Landschaften   wie   ich   sie   verstehe? Welche   Art   von   Bildung   kann   von   der   Bildungs-Landschaft   aus auf   das   Individuum   wirken?   Für   meine Bildungslandschaften   ist   das   Individuum   an   sich,   aber auch   die   Synthese   von   Bildung   und   Architektur   von Bedeutung.   Das   sich   bildende   Individuum   steht   im Zentrum meiner Bildungslandschaften.


Synopsis
Architectural landscapes - “histories“, goals and traces of forgotten educational ideals

A glimpse out of the car window in wintertime opened to me a landscape that I had never seen in any other season. It  was but a short glimpse of merely seconds that  lead  me to start  research  in the  interdisciplinary, overlapping  field   of  architecture   and   education,   with the   help   of   art   history   for   the   analysis.   Through educational  promenades  I   want   to  discover and   as   a result, make the discovered public to give an outline of the backgrounds of the social structure, of its history and motivation. Lucius Burckhardt with Strolollogie, Anthony Giddens about   space   and   time   in   history,   vanishing   and remembering     and     Michel     Foucault     with     his Heterotopies, will help me in my attempt. This project has on one hand a regional theme, the Kassel-Trust of the  brothers   Georges   and   Conrad   Lenoir,   and   on   the other   its   about   international   known   examples   like Bazon  Brock  and   Joseph   Beuys,  Walter  Gropius   and Daniel Libeskind. The     Panopticon     by     Jeremy     Bentham,     Philipp Melanchthon,   Jan   Amos   Comenius,   Jakob   Philipp Spener, the landgraves Carl and Friedrich II. of Hesse-Cassel   and   the   professors   Georg   Forster,   Samuel Thomas   Soemmerring   and   Johannes   von   Müller  that all   taught   in   Cassel   will   be   mentioned.   Charles-Frédéric   Necker   and   Jean-Jacques   Burlamaqui   gave the impulse for the founding of the Cassel Academie of Art, Lyceum and Museum Fridericianum. Because the educational ideals of Rousseau, Pestalozzi and   Humboldt   are   still   today   of   importance,   and George   André   Lenoirs   Foundation   was   inspired   by August   Hermann   Francke,  Vincent   von   Paul,   Johann Hinrich   Wichern   and   Johann   Heinrich   Pestalozzi, therefore,   even   in   the   light   of   the   fail   of   the   Lenoir educational-landscape,  neohumanistic  inspirations   for educational-politics can be discovered. From Johann Joachim Winckelmann, the Cassel based architectural office Eubell & Rieck, the sculptor Hans Everding   and   eclecticism,   but   also   Ludwig   Emil Grimm,   Ernst   Koch,  Heinrich   Tessenows   plans   for Schools, Wilhelm Schütte and Ernst May in Frankfurt, Aldo  van Eycks labyrinthine clarity and Aldo  Rossis opinion   to   Johanna   Spyris   Heidi  give   insights   into educational-landscapes. What are educational-landscapes in my terms? What kind   of   education   can   evolve   from  educational-landscapes on   to   the   individuals?     My educational-landscapes  have their focus on the individual as well as   on   the   subject   orientation.   The educational individual is the center of my educational-landscapes.



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Letzte Änderung: 24.3.21

        

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